Woher die Gurke eigentlich kommt
Schmorgurke kennt man bei uns meistens aus der Pfanne, kurz angebraten, vielleicht mit Dill. Kaum jemand denkt dabei an Indien, dabei stammt die Gurke genau von dort. Und dort landet sie längst nicht nur roh im Salat, sondern warm in einem Curry, zusammen mit Kokosmilch, Ingwer und Currygewürzen. Genau diese Idee haben wir uns für die aktuelle Schmorgurke aus dem Korb ausgeliehen, mit Garnelen dazu, weil die in wenigen Minuten gar sind und geschmacklich perfekt zur Kokosmilch passen.
Was das Curry besonders macht
Der Trick liegt darin, die Gurke nicht zu Brei zu verkochen. Sie soll bissfest bleiben, fast wie ein Zucchini-Stück, nur milder im Geschmack. Dazu kommt eine Basis aus angerösteter Senfsaat, glasig gedünsteter Zwiebel, Knoblauch und Ingwer, dann Kurkuma und Kreuzkümmel für die Würze, Tomaten und zum Schluss Kokosmilch für die Cremigkeit. Die Garnelen werden erst ganz am Ende zugegeben, damit sie zart bleiben und nicht gummiartig werden.
Zutaten für 4 Personen
2 kleine Schmorgurken oder eine große
1 rote Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 Dose Tomaten (400 g)
200 ml Kokosmilch
400 g Garnelen, küchenfertig
1 TL Senfsaat
1 TL Kurkuma
1 TL Kreuzkümmel
Koriander, ersatzweise Petersilie
250 g Basmatireis
Zubereitung
Die Gurken schälen, entkernen und in dicke Stifte schneiden, so bleiben sie beim Garen stabil und werden nicht sofort weich. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer fein würfeln.
Die Senfsaat in Öl kurz anrösten, bis sie beginnt zu springen, das setzt ihr Aroma erst richtig frei. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer dazugeben und glasig dünsten, damit sie mild bleiben und nicht bitter werden.
Kurkuma und Kreuzkümmel unterrühren und kurz mitrösten, Gewürze entfalten ihr volles Aroma erst in heißem Fett.
Die Tomaten dazugeben und fünf Minuten einkochen lassen, damit die Säure sich etwas abrundet. Gurkenstifte und Kokosmilch zugeben und acht Minuten köcheln, bis die Gurke bissfest ist.
Die Garnelen erst jetzt zugeben und nur zwei bis drei Minuten mitgaren, bis sie rosa und gerade durch sind, so bleiben sie zart. Mit Salz und etwas Zitrone abschmecken und mit Koriander bestreuen.
Dazu passt Basmatireis.