Romanesco auf Kartoffelpüree mit Schweinefilet & Mandelbutter

Wenn Schweinefilet und Romanesco ein Dreamteam werden

Manchmal will man einfach ein Gericht, das ein bisschen besonders aussieht, aber nicht stundenlang in der Küche aufhält. Genau so eins habe ich neulich ausprobiert – Schweinefilet trifft auf Romanesco, cremiges Kartoffelpüree und ein bisschen Luxus in Form von Mandelblättchen und brauner Butter. Klingt nach Festessen, ist aber eigentlich super easy umzusetzen. Und das Schönste: Du brauchst keine fancy Zutaten, alles ist leicht zu bekommen, aber das Ergebnis wirkt so, als hättest du richtig Zeit investiert.

Püree, das glücklich macht

Beginnen wir beim Kartoffelpüree. Ich liebe es, wenn es so richtig fluffig und cremig ist, fast wie Wolken auf dem Teller. Ein bisschen Butter, ein Schuss Milch – mehr braucht es nicht. Und wer Lust hat, kann noch eine Prise Muskat dazugeben, das rundet den Geschmack ab. Während die Kartoffeln kochen, kann man schon mal den Romanesco vorbereiten. Ich mag es, wenn er im Ofen leicht bräunt, das bringt so einen nussigen, leicht karamellisierten Geschmack, der perfekt zum zarten Schweinefilet passt.

Schweinefilet, zart und saftig

Das Schweinefilet ist in Medaillons geschnitten und nur kurz scharf angebraten – so bleibt es innen wunderbar zart. Ein bisschen Senf auf dem Fleisch gibt ihm Würze, ohne dass es nach Senf schmeckt, eher so ein feiner, aromatischer Kick. Schalotten kommen kurz dazu und dann alles aus der Pfanne – hier beginnt die kleine Zauberei: der Bratensatz wird mit Weißwein gelöst und mit einem Klecks Butter aufgeschäumt. Wenn du noch Zitronenabrieb dazu gibst, bekommt das Ganze eine frische, leichte Note, die den Teller richtig aufleben lässt.

Kleine Details, große Wirkung

Jetzt kommen die kleinen Extras: Mandelblättchen kurz anrösten und die restliche Butter leicht bräunen. Es sind genau diese Kleinigkeiten, die das Gericht besonders machen – ein bisschen Crunch, ein bisschen nussig, ein bisschen Farbe. Und beim Anrichten darf man ruhig ein bisschen kreativ sein: Püree als Basis, Romanesco darauf, Fleisch daneben und alles mit Mandelblättchen und Butter toppen. Sieht aus, als hätte man richtig lange gekocht, schmeckt aber nach Herzensfreude.

Zutaten für 4 Personen

800 g Kartoffeln

1 Romanesco

1 Schweinefilet (ca. 500–600 g)

2 Schalotten

2 EL Mandelblättchen

3 EL Butter

100 ml Milch

1 TL Senf

1 Schuss Weißwein

Salz, Pfeffer

Abrieb ½ Zitrone

Zubereitung

Kartoffeln schälen, weich kochen und mit Milch, Salz und etwas Butter zu einem cremigen Püree stampfen.

Romanesco in Röschen teilen, mit etwas Öl und Salz mischen und im Ofen bei 200 °C ca. 20 Minuten rösten, bis er leicht gebräunt ist.

Schalotten fein schneiden. Schweinefilet in Medaillons schneiden, dünn mit Senf bestreichen und in einer heißen Pfanne scharf anbraten. Schalotten kurz mitbraten, dann alles aus der Pfanne nehmen.

Bratensatz mit einem kleinen Schuss Weißwein lösen, 1 EL Butter dazugeben und kurz aufschäumen lassen. Fleisch zurück in die Pfanne geben und mit etwas Zitronenabrieb verfeinern.

Mandelblättchen in einer separaten Pfanne ohne Fett rösten. Restliche Butter leicht bräunen.

Püree auf Teller geben, Romanesco darauf setzen, Fleisch daneben anrichten und alles mit Mandelblättchen und brauner Butter toppen.