Lauch gehört zu den Gemüsesorten, die in der Küche oft ganz selbstverständlich mitlaufen. Er steckt in Suppen, Pfannengerichten oder Gemüsebeilagen und sorgt dort für eine schöne aromatische Basis. Dabei kann Lauch auch wunderbar die Hauptrolle übernehmen. Besonders in einem cremigen Risotto zeigt er, wie viel Geschmack in ihm steckt.
Wir mögen Lauch sehr gerne, weil er eine milde, leicht süßliche Zwiebelnote mitbringt, ohne dabei zu kräftig zu wirken. Genau deshalb passt er perfekt zu einem Risotto. Während der Reis langsam gart, verbindet sich das Aroma des Lauchs mit der Brühe und sorgt für ein rundes, harmonisches Gericht.
In dieser Variante kommt am Ende noch etwas Zitronenschale dazu. Sie bringt eine leichte Frische ins Risotto und passt besonders gut zum Frühling. Zusammen mit Parmesan entsteht daraus ein Gericht, das wunderbar cremig ist und gleichzeitig angenehm leicht wirkt.
Warum wir Lauch so gerne im Risotto verwenden
Wenn Lauch langsam in der Pfanne weich wird, entwickelt er ein besonders schönes Aroma. Die feinen Streifen werden zart, leicht süßlich und verbinden sich später wunderbar mit dem cremigen Reis.
Beim Risotto entsteht Schritt für Schritt diese typische cremige Konsistenz. Der Reis wird zunächst kurz angeröstet, dann nach und nach mit heißer Brühe aufgegossen. Während man rührt, nimmt der Reis die Flüssigkeit langsam auf. Genau dabei entsteht diese cremige Struktur, die ein gutes Risotto ausmacht.
Der Lauch gibt dem Gericht dabei eine feine Würze, ohne zu dominant zu sein. Am Ende sorgen ein Stück Butter und frisch geriebener Parmesan für die richtige Cremigkeit. Ein wenig Zitronenschale bringt zusätzlich Frische hinein und macht das Risotto besonders aromatisch.
Ein schönes Gericht für die saisonale Küche
Gerichte wie dieses zeigen, wie vielseitig Gemüse sein kann. Lauch wirkt auf den ersten Blick vielleicht unscheinbar, aber in einem Risotto entfaltet er sein volles Aroma.
Wir kochen dieses Gericht besonders gerne in der kühleren Jahreszeit oder im frühen Frühling, wenn Lauch Saison hat. Die Zutaten sind überschaubar, beim Kochen verbreitet sich ein wunderbar appetitlicher Duft und am Ende steht ein Teller auf dem Tisch, der richtig Lust aufs Essen macht.
Am besten schmeckt das Risotto direkt aus dem Topf, wenn es noch schön cremig ist. Ein wenig frische Petersilie darüber, vielleicht noch ein paar Späne Parmesan, und schon ist ein richtig schönes Gemüsegericht fertig.
Cremiges Lauch-Risotto mit Zitrone und Parmesan
Zutaten für 4 Personen
2 Stangen Lauch
250 g Risottoreis
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
100 ml Weißwein
800 ml heiße Gemüsebrühe
50 g frisch geriebener Parmesan
1 Bio-Zitrone
1 EL Butter
Salz und Pfeffer
etwas frische Petersilie
Zubereitung
Lauch längs halbieren, gründlich waschen und in feine Streifen schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.
Olivenöl in einem Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch glasig dünsten. Den Lauch dazugeben und einige Minuten weich werden lassen.
Nun den Risottoreis hinzufügen und kurz mitrösten. Mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen.
Nach und nach heiße Gemüsebrühe zugeben und dabei immer wieder rühren. Der Reis nimmt die Flüssigkeit langsam auf und wird dabei cremig. Das dauert etwa 18 bis 20 Minuten.
Wenn der Reis weich ist, aber noch etwas Biss hat, Butter und Parmesan unterrühren. Etwas Zitronenschale und einen kleinen Spritzer Zitronensaft hinzufügen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit Petersilie bestreuen und sofort servieren.