gefüllte Paprikaringe Pizzastyle

Im Gemüsekorb lagen diesmal bunte Paprika in rot, gelb und orange. Dazu ein paar Zucchini und rote Zwiebeln. Und weil das Wetter gerade so gut mitspielt, lag die Idee eigentlich auf der Hand. Es sollte etwas geben, das sich leicht vorbereiten lässt und sich genauso gut draußen essen lässt.

Gefüllte Paprikaringe passen da ziemlich gut rein. Sie sind unkompliziert, sehen auf dem Teller richtig schön aus und bringen durch die verschiedenen Farben direkt Leben auf den Tisch. Gleichzeitig haben sie ein bisschen was von Ofengericht und ein bisschen was von diesem Pizza-Gefühl, ohne schwer zu sein.

Warum das Anbraten der Zucchini wichtig ist

Ein Schritt macht hier wirklich den Unterschied. Die Zucchini wird vorab kurz in der Pfanne angebraten. Das sorgt nicht nur für leichte Röstaromen, sondern verhindert vor allem, dass sie später zu viel Wasser abgibt.

Ohne diesen Schritt würde die Füllung im Ofen schnell weich werden und an Struktur verlieren. Durch das Anbraten bleibt sie dagegen cremig, aber stabil. Genau so, wie man es am Ende auf dem Teller haben möchte.

Kleine Details, die viel ausmachen

Auch bei den Tomaten lohnt sich ein kurzer Umweg. Werden sie direkt roh verwendet, bringen sie zusätzliche Flüssigkeit ins Gericht. Deshalb reicht hier ein kleiner Klecks, am besten leicht eingekocht oder reduziert. So bleibt der Geschmack intensiv, ohne dass die Füllung zu weich wird.

Die Paprikaringe selbst sollten nicht zu dünn geschnitten werden. Etwas dickere Ringe halten die Form besser und bleiben beim Backen angenehm bissfest. Die Füllung wird eher flach eingestrichen statt hoch geschichtet, damit alles gleichmäßig gart und oben eine schöne goldene Oberfläche entsteht.

Ein Ofengericht, das einfach passt

Am Ende entsteht ein Gericht, das sich gut vorbereiten lässt und im Ofen fast von allein fertig wird. Die Kombination aus cremiger Füllung, leicht geröstetem Gemüse und geschmolzenem Käse funktioniert einfach, ohne viel Aufwand.

Und genau das macht es so angenehm. Es wirkt durch die Farben und die Form besonders, bleibt aber in der Zubereitung entspannt.

Zutaten für 4 Personen

3 Paprika in rot, gelb und orange
1 Zucchini
2 rote Zwiebeln
200 g Frischkäse
80 g geriebener Käse
2 bis 3 EL passierte Tomaten, leicht reduziert
eine kleine Handvoll Walnüsse oder Sonnenblumenkerne optional
Olivenöl
Salz und Pfeffer
Paprikapulver
Oregano

Zubereitung

Die Paprika in dickere Ringe schneiden und auf ein leicht geöltes Backblech setzen. Die Zucchini in kleine Würfel schneiden und bereitstellen, die Zwiebeln fein hacken.

In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und Zucchini und Zwiebeln anbraten, bis beides leicht Farbe bekommt. Dieser Schritt sorgt dafür, dass später keine überschüssige Flüssigkeit in der Füllung entsteht. Den Frischkäse unterrühren und alles mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Oregano würzen. Optional gehackte Nüsse oder Kerne unterheben.

Die Füllung gleichmäßig und flach in die Paprikaringe streichen. Auf jede Portion einen kleinen Klecks der reduzierten Tomaten geben und mit etwas geriebenem Käse bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 190 Grad backen, bis die Paprika weich ist und der Käse goldbraun geworden ist.